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Fototouren 2017: Fotoreise mit TIMA-Foto nach Hamburg
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Dies ist meine zweite größere Fotoreise mit TIMA-Foto.
Nach einem spannenden Lost Place in Polen war nun Großstadt-Feeling angesagt. Es ging nach Hamburg!
TIMA-Foto: eine Fotoreise nach Hamburg


Donnerstag/Freitag:

Ein langer Tag in der Firma. War erst spät abends zu Hause. Akkus waren schon geladen, die Wäsche gewaschen. Trotzdem schaffte ich es grad‘ so zum Bus. Einmal kreuz und quer durch die Stadt. Die erste S-Bahn wäre bequemer gewesen, aber bei einer mittleren Verspätung hätte ich schon den Flixbus verpasst.

Ja, Flixbus. Nach längerer Zeit war ich mal wieder "grün unterwegs". Wir Fahrgäste waren pünktlich da, der Bus aber nicht. "Auf unbestimmte Zeit verspätet"… man hätte keine Ahnung, wann der Bus ankommt. Zum Glück brauchten wir dann doch nicht zu lange warten...
Auf geht's, nach Hamburg!

Die von Tine für unsere Fotoreise eingerichtete WhatsApp-Gruppe war klasse, so konnte man sich problemlos verabreden, die Anreise koordinieren. Christine kam kurz nach mir am Hotel an und wir merkten schnell, dass wir "auf einer Wellenlänge lagen".

Unser Gepäck durften wir im Hotel deponieren, dann stürzten wir uns ins Getümmel der Großstadt. Fotosession und schlemmen an den Landungsbrücken. Wir hatten viel Spaß, ich musste Christine allerdings "lauftechnisch" etwas bremsen, denn das Laufpensum von TIMA-Workshops ist meist "nicht ohne"!

Am späten Nachmittag holten wir Matze von TIMA-Foto am Busbahnhof ab. Wir fuhren zum Hotel, checkten ein, mischten dabei die Rezeption etwas auf, dann wurde es ernst... Matze fragte uns, was wir uns von der Fotoreise erwarten, ob es irgendetwas gibt, was wir in Hamburg unbedingt fotografieren möchten. Bzw. worauf wir eher verzichten wollen.

Wir kannten Hamburg von diversen (dienstlichen) Besuchen her, "fototechnisch" war die Stadt für Christine und mich Neuland. Und so sagten wir, dass wir uns überraschen lassen wollten. Also erzählte Matze uns in Stichworten, was wir so in etwa an dem Wochenende erleben werden. Das Highlight für mich persönlich war das Auslaufen der "Aida". Leider auch verbunden mit dem Erklimmen eines mehrstöckigen Gebäudes.

Aber was macht man nicht alles, für einen guten Foto-Spot!
Da für den Sonnabend Nachmittag Regen angesagt war, wollten wir das "Finetuning" von der Wettersituation abhängig machen.

Mir machten die letzten Nächte mit wenig/keinem Schlaf nun doch etwas zu schaffen. Zum Glück hatte Christine einige Fragen an Matze und ich konnte etwas "abhängen". Doch dann wurde es auch für mich interessant, also klinkte ich mich wieder ein.

Und dann fuhren wir los. Erst mal ging es zu den Landungsbrücken. Hier versuchten wir uns an der Arbeit mit Graufiltern. Matze und Christine waren noch am Aufbauen, als ich einen Zug erwischte und ein suuuper Foto schoss… :-)

Es war interessant, die verschiedenen Filter / Filtersysteme zu checken. Dann ging es weiter zur Elbphilharmonie, wo wir uns mit Tine von TIMA-Foto trafen. Für den Sonnenuntergang waren wir fast ein bissel spät, aber wir konnten noch tolle Fotos während der blauen Stunde schießen; inclusive Aufnahmen eines Feuerwerks.

Eigentlich waren danach noch zwei weitere Locations geplant, aber wir (Christine und ich) waren etwas "abgelaufen" und so beschlossen wir, den Abend zu beenden. Tine hatte ihr Auto in der Nähe geparkt - wie günstig! Auf der Fahrt zum Hotel zeigte sie uns noch das Wasserschloss und wir waren begeistert. Das wollten wir dann am Samstag noch einbauen.
Unterwegs schnell noch was futtern… und ein langer Tag ging zu Ende. Da war nichts mehr, so von wegen Fotos durchschauen, fernsehen, surfen, lesen… einfach nur noch schlafen!

Sonnabend:

Frühstück im Hotel oder im "Café umme Ecke"? Wir wählten das Café und das war keine schlechte Entscheidung. Eine wunderbar witzige und Einhorn-begeisterte Bedienung zauberte uns ein leckeres Frühstück.

Nun erfuhren wir die Details für den Sonnabend. Immer noch mit der Einschränkung, dass schlechtes Wetter am Nachmittag die Planung umschmeißen könnte. Aber der Wettergott meinte es erst mal gut mit uns: es war warm, wunderbar bewölkter Himmel, aber kein Regentropfen.

Am Vormittag fotografierten wir am Strand. Ein fast komplett versunkenes Schiff gab eine klasse Kulisse ab. Neben interessanten Fachgesprächen gab es auch viel Spaß!

Wir wollten bei einem Italiener zum Mittagessen andocken, die Gaststätte war geöffnet, aber sie hatten Mittagspause. Also zogen wir weiter und fanden einen anderen, ausgezeichneten Italiener.

Dann zurück zum Hotel, schnell noch ein paar Sachen abholen. Und immer noch schönes Wetter. Also suchten wir uns einen kleinen Wasserfall und andere Wasserspiele, um gute Einstellungen für das Weichzeichnen von Wasser zu finden.

Immer noch schönes Wetter… Aida, wir kommen!
Aber erst mal war dieses Gebäude in den Docklands zu erklimmen. Ich schickte die anderen vor und sagte, dass ich schaue, ob ich es schaffe. Wenn nicht, dann fotografiere ich halt von einer der tiefer gelegenen Plattformen.
Aber ich habe es hin bekommen --- und wir hatten Glück. Wir waren kaum angekommen, da setzte sich die Aida in Bewegung und wir konnten klasse Fotos schießen.
Es war sehr beeindruckend. Mein erstes Kreuzfahrtschiff seit laaaaanger Zeit, sozusagen.
Kurze Zeit später lief auch "Mein Schiff" aus.

Anschließend fuhren wir mit der Fähre eine Runde durch den Hafen. Die anderen saßen auf dem Oberdeck und unterhielten sich. Ich stand am Bug und fotografierte.

Es machte Spaß, den Paaren, die das "Hundertste Selfie" mit den anderen Fahrgästen im Hintergrund machten, zu zeigen, dass man sich ja auch umdrehen kann, damit der Hafen im Hintergrund ist. Und dann fing eine auch wirklich an, mit dem Handy mal was anderes zu machen als Selfies. Gegenlichtaufnahmen vom Schiff, Fotos vom Hafen… Ja, die Kameras von Handys sind keine Selfie-Kameras, man kann auch durchaus "richtig" damit fotografieren... :-)

Abends besuchten wir eine Wassershow.

Danach war das Wasserschloss angesagt. Dort trafen wir schon diverse andere Fotografen. Wir versuchten uns in Langzeitbelichtungen und ungewöhnlichen Perspektiven. Es war ein sehr interessanter Abschluss eines langen, ereignisreichen Tages.

Sonntag:

Um 4:30 Uhr wollten wir los, zum Sonnenaufgang fotografieren. Das war "Plan A". Christines Migräne und meine platten Füße bzw. meine Müdigkeit machen uns einen Strick durch die Rechnung. Also machte sich die Crew allein auf den Weg. Sie sagten, wir hätten nichts verpasst, der Sonnenaufgang wäre nicht unbedingt grandios gewesen.

Aber nun: Frühstück!
Wieder bei der "Einhorn-Dame". Und wieder mit viel Gaudi.

Anschließend war noch eine Nachbesprechung zur Fotoreise.



Ich habe noch ein paar Runden durch Hamburg gedreht, inclusice Hafenrundfahrt und dänisches Softeis schlemmen. Dann ging es auch für mich los, in Richtung Heimat.




Fazit:

  • Beste Organisation, die Teilnehmer wurden mit einbezogen.
  • Vorab erhielt man die Infos, was in etwa geplant ist, am Vormittag gab es dann eine Besprechung zum genaueren Ablauf des Tages – mit Plan B, falls es mit dem Wetter nicht hin haut.
  • Das Team sorgte dafür, dass wir immer zur rechten Zeit am rechten Ort waren, wobei man sich nie "gehetzt" vorkam.
  • Man erhielt Unterstützung bei den Fotoprojekten, konnte aber auch erst mal selbst "fummeln". Wenn es Fragen gab, dann wurde alles genau erklärt.
  • Man konnte also viel lernen. Auch die Teilnehmer voneinander. Z.B. weil wir Teilnehmer die gleichen Kameras hatten; Christine war schon darauf eingespielt. Für mich war die Kamera neu. Da kam man bei der Nachtfotografie schon mal "ins Schwimmen" und war über schnelle Hilfe froh.
Vielen Dank an Tine und Matze von TIMA-Foto (www.tima-foto.de) und natürlich auch an Christine. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder... Spätestens zur Cruise... ^^.


© Steffi Pilz 2017/08

Und nun --- lasst die Fotos sprechen...


- zu den Fotos -


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